Branchen, Berufe

„Solidarisches Miteinander stärken“

Auftakt zu den Betriebsratswahlen

„Solidarisches Miteinander stärken“

Am 1. März beginnen auch in Bayern die Betriebsratswahlen. „Wir rufen alle Beschäftigten auf, sich an diesen Wahlen zu beteiligen. Nur mit einer starken und kompetenten Interessenvertretung kann den Belangen der Beschäftigten Gehör verschafft werden. Wir müssen das solidarische Miteinander stärken“, erklärte Luise Klemens, Landesbezirksleiterin von ver.di Bayern.

Die demokratische Beteiligung sei ein unverzichtbarer Bestandteil betrieblicher bzw. dienstlicher Interessenvertretung. „Sie ist gelebte Demokratie im Betrieb und in der Dienststelle“, sagte Klemens. Daraus resultiere auch die Verpflichtung, allen antidemokratischen Ver-suchen, die Mitbestimmung in der Arbeitswelt oder die Rechte von Betriebs- und Personalräten und Gewerkschaften einzuschränken, entschieden entgegen zu treten.
Die Betriebs- und Personalräte der ver.di-Listen vertreten die Interessen aller abhängig Beschäftigten im Betrieb und in der Dienststelle. Ihr Ziel ist die Gleichberechtigung aller ArbeitnehmerInnen. „Wir wenden uns deshalb gegen jegliche Form der Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Alter, Nationalität oder religiöser bzw. sexueller Orientierung“, verdeutlichte Luise Klemens. Ein respektvoller und solidarischer Umgang untereinander dürfe kein Lippenbekenntnis sein. Die ver.di-Betriebs- und Personalräte seien den Grundsätzen der Demokratie verpflichtet und nähmen ihre Aufgaben dabei parteiunabhängig war.

Antidemokratische und menschenfeindliche Bestrebungen lehnt ver.di entschieden ab. Diese schadeten allen abhängig Beschäftigten. „Wir wenden uns gegen jegliche Absichten, die Belegschaften – beispielsweise nach Herkunft – zu spalten, so wie dies Rechtspopulisten derzeit versuchen. Wir stehen stattdessen für ein solidarisches Miteinander und für gleiche Rechte und Chancen für alle Menschen“, betonte Luise Klemens.


Pressestelle ver.di Bayern

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