Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

Macht mit beim SOLL – IST Voll Rechner! Noch bis zum 30. Mai …

Mehr Personal und Entlastung im Krankenhaus

Macht mit beim SOLL – IST Voll Rechner! Noch bis zum 30. Mai 2018!

Mit unserer Bewegung für mehr Personal und Entlastung im Krankenhaus haben wir schon viel erreicht. Niemand kann den Personalmangel mehr leugnen. Die Politik hat versprochen zu handeln, im ausgehandelten Koalitionsvertrag stehen Aussagen, die in die richtige Richtung gehen. Aber versprochen hat man uns schon viel und noch ist keine Entlastung in den Kliniken angekommen. Deshalb geben wir weiter keine Ruhe.

Macht mit beim SOLL – IST Voll Rechner!

Der Plan:
Die Teams diskutieren, wie viel Personal auf ihrer Station/in ihrem Arbeitsbereich fehlt und bis zu welchem Tag im Monat das vorhandene Personal reicht, wenn sie gut versorgen und pflegen wollen und dabei die Arbeitnehmer-Schutzgesetze einhalten und den Tarifvertrag beachten.

Das Instrument:
Der SOLL-ist-VOLL-Rechner hilft dabei. Er wurde von Kolleginnen und Kollegen in einer Klinik entwickelt. Hier könnt ihr ihn finden: https://soll-ist-voll.verdi.de.

Das Ziel:
Bis zum 30. Mai sammeln wir die Berechnung von Teams aus somatischen und psychiatrischen Krankenhäusern zu ihrem Personalbedarf:

Von Teams von 500 Stationen in 100 Allgemeinen Krankenhäusern, davon 100 Innere und 100 chirurgische Stationen. Der Rechner eignet sich für alle Bereiche im Krankenhaus. Diese sollen sich zusätzlich beteiligen.

Von 150 psychiatrische Teams aus 50 Krankenhäusern.

Meldet die Zahlen bitte hier an ver.di: https://kurzelinks.de/soll-ist-voll-meldung.

Aus den gesamten Daten ermitteln wir die Größenordnung des fehlenden Personals ähnlich wie beim Personalcheck und beim Nachtdienst-Check, diesmal stationsgenau. Damit werden wir unsere erfolgreiche Bewegung für mehr Personal und Entlastung im Krankenhaus weiter vorantreiben. Die Daten werden wir zur Gesundheitsministerkonferenz am 21. Juni veröffentlichen. Die Daten aus den Kliniken wird ver.di nur in der Summe verwenden. Schlussfolgerungen auf einzelne Häuser oder gar Arbeitsbereiche wird es nicht geben. Schließlich fehlt es überall an Personal! Unabhängig davon könnt ihr mit dem ver.di-Bezirk lokale Pressearbeit absprechen über die Aktion, die Belastung und eure Forderungen.

Wir wollen aber die Ergebnisse auch für die aktuellen betrieblichen Diskussionen und Verhandlungsprozesse nutzen. Damit wir den Arbeitgebern etwas entgegenzusetzen haben. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Stationen und Bereiche mitmachen.

Material:


Wann auch immer ihr die Aktion macht, wichtig ist, dass die Zahlen bis spätestens 30. Mai an ver.di  gemeldet werden.

 

Stefan Jagel
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Bezirk Augsburg, Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen