Handel

Für Respekt und Wertschätzung auch beim Gehalt

Donnerstag, 27.06.2019: Großer Aktionstag im Handel

Für Respekt und Wertschätzung auch beim Gehalt

München, 27.06.2019. Nach den enttäuschenden Verhandlungsrunden im bayerischen Handel hat ver.di Beschäftigte aus über 30 ausgewählten Betrieben in den Großstädten München und Augsburg zum Streik aufgerufen.
Aufgerufen wurden Beschäftigte aus Betrieben der Unternehmen Amazon, Douglas, Edeka, Esprit, eurotrade Flughafen, Galeria Karstadt Kaufhof, H&M, Hugendubel, Ikea, Kaufland, Lidl, Marktkauf, Media Markt, Metro, Selgros, Sport Scheck, Stahlgruber, Wöhrl und ZARA.

„Beschäftigte leisten hervorragende Arbeit, erfahren dafür aber in den Tarifverhandlungen weder Wertschätzung noch Respekt. Gleichzeitig sind sie von massiver Altersarmut bedroht, obwohl im Handel Konzerne immer weiterwachsen und massive Gewinne machen. Deshalb streiken Beschäftigte gegen diese unerträgliche Entwicklung“, so Hubert Thiermeyer, ver.di Verhandlungsführer in Bayern.

„Die vorliegenden Angebote der Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen im Einzelhandel und im Groß- und Außenhandel bedeuten schon 2019 und 2020 Reallohnverlust für die Beschäftigten, sie bedeuten aber vor allem, dass sich die Altersarmut weiter vergrößert“, so Thiermeyer weiter.

„Wir bewegen uns in einer Branche, in der bereits jetzt über 70 % der Beschäftigten von Altersarmut bedroht sind“, lautet die Analyse von ver.di-Streikleiter Dominik Datz. „Der Handel tut sich selbst nur einen Gefallen auch durch Gehaltssteigerungen wieder an Attraktivität als Arbeitgeber zu gewinnen“, so Dominik Datz, weiter.

 

Ansprechpartner:
Hubert Thiermeyer, ver.di Verhandlungsführer Einzelhandel    
Thomas Gürlebeck, ver.di Verhandlungsführer Großhandel       
Dominik Datz, ver.di Streikleiter München und Rosenheim        
Sylwia Lech, ver.di Streikleiterin Schwaben  

 

Weitere Infos in der >>> Presseinformation

www.handel.bayern.verdi.de