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Salzstreuer anstatt Weihnachtsgeld! Was hat sich Amazon nur dabei …

Amazon Beschäftigte kämpfen weiter für existenzsichernde Tarifverträge

Salzstreuer anstatt Weihnachtsgeld! Was hat sich Amazon nur dabei gedacht?

Im Kampf um existenzsichernde Arbeitsbedingungen und gegen die drohende Altersarmut durch Tarifverträge bei Amazon, wurden die Beschäftigten am Amazon Standort in Graben bei Augsburg am Montag, 14.01.2019 mit Beginn der Frühschicht erneut zum Streik aufgerufen.

„Keinerlei angemessene Wertschätzung ist ein Salzstreuer für die harte Arbeit bei Amazon. Dennoch ist Amazon der Meinung, dass ein mickriger Salzstreuer für die Beschäftigten deutlich besser ist, als tarifvertragliches Weihnachtsgeld. Statt den Beschäftigten mit dem Abschluss eines Tarifvertrages ein existenzsicherndes Lebensfundament zu schaffen, sichert sich Jeff Bezos lieber weiterhin sein Multi-Milliardär Dasein auf Kosten seiner Beschäftigten“, erklärte Sylwia Lech, ver.di Streikleiterin in Graben.

„Bei so einem multinationalen erfolgreichen Unternehmen wie Amazon, dem mehr als ausreichend finanzielle Mittel zu Verfügung stehen, kann man einfach nur von Arroganz sprechen, wenn man seinen Beschäftigten den Abschluss eines existenzsichernden Tarifvertrags verwehrt. Die Beschäftigten von Amazon sind genau diejenigen, die das stetig wachsende Unternehmen so erfolgreich machen, es sind aber auch diejenigen, die im Alter von der Altersarmut betroffen sein werden“ sagt Sylwia Lech ver.di, Streikleiterin in Graben.

Nachdem der Arbeitskampfgeist der Amazon FC Graben GmbH Beschäftigten unaufhaltsam ist, wurden die Beschäftigten am 14.01.2019 ab 5:15 in den Aufstand am Standort Graben aufgerufen.

Sylwia Lech, Gewerkschaftssekretärin Fachbereich 12 - Handel
ver.di Bezirk Augsburg

Hubert Thiermeyer, ver.di Leiter Handel – Landesbezirk Bayern

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