Handel

Amazon #HomeOfChristmas, nur nicht für die wichtigsten Kunden

Streiks bei Amazon in Graben wurden fortgesetzt

Amazon #HomeOfChristmas, nur nicht für die wichtigsten Kunden

Seit 2013 kämpfen Amazon Beschäftigte für existenzsichernde Tarifverträge. Seitdem bei Amazon bundesweit gestreikt wird, konnte man Amazon zwingen, die Arbeitsbedingungen zu verbessern.
Dies wäre ohne den Mut und der Entschlossenheit der Streikenden nicht möglich gewesen. Zum heutigen Nikolaustag bekommt Amazon von den Streikenden die „Rute“. Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten in Graben zum Arbeitskampf auf.

„Amazon Beschäftigte lassen sich zum Beispiel nicht mit einem Weihnachtsgeld „light“ abspeisen. Diese freiwillige Jahressonderzahlung kommt längst nicht allen Beschäftigten von Amazon zugute. Amazon versucht wie immer die Regeln selber zu bestimmen, deshalb kämpfen die Beschäftigten für Tarifbindung, um Klarheit und Transparenz bei der Entlohnung zu haben und nicht der Willkür ausgeliefert zu sein,“ sagt Sylwia Lech von ver.di Augsburg und Streikleiterin bei Amazon in Graben.

Dieses Jahr setzte Amazon mit #HomeOfChristmas am Berliner Ku´damm einen drauf, hier konnten sich Besucher mit Familie und Freunden auf die festliche Jahreszeit einstimmen, Geschenkideen entdecken, neue Produkte beliebter Marken testen und vieles mehr. Ohne einen existenzsichernden Tarifvertrag mit wertschätzenden Jahressonderzahlungen, wie Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld, können Amazon Beschäftigte
von solchen Ereignissen vorerst nur träumen.

Damit Träume nicht nur Träume bleiben, wurden die Beschäftigten am Nikolaustag, 06.12.2018, in den Ausstand am Standort Graben aufgerufen.

 

 

Sylwia Lech, Gewerkschaftssekretärin Fachbereich 12 - Handel
ver.di Bezirk Augsburg

www.handel.bayern.verdi.de