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Weltbild Geschäftsführung hält an erfundenen Vorwürfen gegen …

Betriebsratsmobbing bei Weltbild in Augsburg

Weltbild Geschäftsführung hält an erfundenen Vorwürfen gegen Betriebsrat fest

Augsburg, 15.11.2018. Die Weltbild Geschäftsführung will am Arbeitsgericht Augsburg nach wie vor die Zustimmung des Betriebsrats zur fristlosen Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden ersetzen lassen. Bereits im Juli fand ein erster Termin am Arbeitsgericht statt, in dem deutliche Signale zu vernehmen waren, dass das Vorgehen von Weltbild wenig Erfolg haben könnte. Am Montag den 19.11.2018 um 8:30 Uhr findet der nächste Termin am Arbeitsgericht Augsburg statt.

Weltbild tritt Sozialpartnerschaft mit Füßen
„Dass Weltbild immer noch den Vorsitzenden des Betriebsrats fristlos kündigen will, lässt einen nur noch den Kopf schütteln. Keine Beweise, sondern erfundene und ehrverletzende Behauptungen sollen reichen, um den Betriebsratsvorsitzenden aus dem Unternehmen zu jagen. Was noch wütender macht, ist, dass die Geschäftsführung genau denjenigen aus dem Unternehmen loswerden will, der in der höchst schwierigen Phase der Insolvenz unermüdlich für den Fortbestand des Unternehmens sowie für die Beschäftigten gekämpft hat. Ihm wird jetzt in einer unerhörten Dreistigkeit vorgeworfen, einen Kollegen dazu angestiftet zu haben, Weltbild zu schädigen. Hier wird die Sozialpartnerschaft mit Füßen getreten. Einen solchen Umgang mit Betriebsräten kann man nur verurteilen und man muss sich fragen, welches Rechtsempfinden in der Weltbildgeschäftsführung
vorherrscht“, erklärt ver.di Sekretär Thomas Gürlebeck. „Die Geschäftsführung von Weltbild hätte noch die Möglichkeit dieses Verfahren zu beenden, sich beim Betriebsratsvorsitzen zu entschuldigen und zukünftig vertrauensvoll mit dem Betriebsrat zusammen zu arbeiten. Ich befürchte aber die Geschäftsführung will mit Biegen und Brechen ein Exempel statuieren, um den Betriebsrat und die Beschäftigten klein zu halten“, so Gürlebeck abschließend.

Fast grenzenlose Solidarität für den Betriebsratsvorsitzenden
Im Rahmen der ver.di Kampagne „Finger weg von unserem Betriebsrat“ bei Weltbild, wurde neben der Postkartenaktion ein Soli-Bündnis ins Leben gerufen. Innerhalb kürzester Zeit haben sich hunderte Kolleginnen und Kollegen aus unzähligen Betrieben und DGB Gewerkschaften mit einem Foto solidarisch erklärt.

Am Montag, den 19.11.2018 wird ab 8 Uhr vor dem Arbeitsgericht Augsburg (Frohsinnstr. 2) eine Kundgebung stattfinden.

 

Weitere Informationen zu Weltbild unter www.weltbild-verdi.de

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