Ver- und Entsorgung

Südschiene startete trotz widriger Umstände in die Warnstreiks

Bei erdgas schwaben jeder Dritte im Warnstreik

Südschiene startete trotz widriger Umstände in die Warnstreiks

Knöcheltiefer Neuschnee und widrigste Verkehrsverhältnisse haben die ersten Warnstreiks in der Thüga - Tarifgemeinschaft begleitet. Erfolgreiche Warnstreiks! Denn auch das nasskalte Wetter hielt gut 200 Kolleginnen und Kollegen aus der Thüga AG, Energie Südbayern und erdgas schwaben nicht vom Warnstreik vor den Toren der Thüga AG in München ab. Kämpferisch zeigten sich die Kolleginnen und Kollegen aus dem südbayerischen Raum und forderten die Arbeitgeberseite in der Thüga –Tarifgemeinschaft zu konstruktiven Verhandlungen für ALLE Beschäftigten auf.

Gerade der Umstand, dass für 2017 die Auszubildenden gar keine Erhöhungen bekommen sollen, und die Angebote der Arbeitgeberseite ansonsten in den vergangenen fünf Monaten unterhalb der Inflationsrate geblieben waren, erzeugte ein gellendes Pfeifkon-zert von den vielen Beteiligten der Streikkundgebung.

Martin Marcinek, Landesfachbereichsleiter Ver- und Entsorgung bei ver.di Bayern machte zusammen mit den vielen Kolleginnen und Kollegen deutlich, dass die Verhandlungsführung auf Ar-beitgeberseite sich verändern müsse. Ansonsten sei der Warnstreik nur der erste Auftakt und man werde, so Marcinek weiter, notfalls auch noch einmal wiederkommen. Der aufbrandende Jubel unter den Teilnehmenden gab ihm da recht. Auch die Kolleginnen Dr. Grass(Thüga AG) Rubner (erdgas schwaben) und Briese (esb) machten in ihren Wortbeiträgen klar, dass die Beschäftigten jetzt klare Signale erwarteten und in der Tarifgemeinschaft Streikbereitschaft besteht., dies sei mit Sicherheit auch in den anderen Unternehmen der Fall. Am 2. Warnstreiktag werden die fränkischen Betriebe zeigen, dass die Arbeitnehmer mehr erwarten als warme Wort.

ver.di Bayern, Fachbereich Ver- und Entsorgung
Martin Marcinek